{"id":74,"date":"2019-03-01T20:47:33","date_gmt":"2019-03-01T19:47:33","guid":{"rendered":"https:\/\/kampfkunstschule-wuppertal.de\/atk\/?page_id=74"},"modified":"2019-03-24T00:49:45","modified_gmt":"2019-03-23T23:49:45","slug":"horst-weiland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kampfkunstschule-wuppertal.de\/atk\/horst-weiland\/","title":{"rendered":"Horst Weiland"},"content":{"rendered":"\n<p>Horst Norbert Jozef Weiland wurde als zweites von drei Kindern am 15. M\u00e4rz 1928 in Konitz geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs wurde er mit sechzehn Jahren in den Kriegsdienst gedr\u00e4ngt und verblieb nach dem Krieg in russischer Kriegsgefangenschaft. In den folgenden f\u00fcnf Jahren wurden Durchhalteverm\u00f6gen und Willensst\u00e4rke von Horst Weiland auf eine harte Probe gestellt. Die Gefangenschaft in Sibirien war gepr\u00e4gt von Entbehrungen. Hier machte Horst Weiland aber auch seine ersten Erfahrungen mit Kampfsport, nicht zuletzt durch seine guten Beziehungen zu den Einheimischen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"275\" height=\"183\" src=\"https:\/\/www.kampfkunstschule-wuppertal.de\/atk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/03\/Horst_Weiland_ATK_275_183.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-76\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>1950 kehrte Horst Weiland schlie\u00dflich nach Deutschland zur\u00fcck. Er ging nach Norddeutschland, wo er in der N\u00e4he von Hamburg seine Eltern wiederfand.<\/p>\n\n\n\n<p>Die schlechte wirtschaftliche Lage und die mangelnde Perspektive brachten Horst Weiland schlie\u00dflich nach Frankreich, wo er sich 1953 f\u00fcr f\u00fcnf Jahre in der Fremdenlegion verpflichtete. W\u00e4hrend dieser Zeit, die ihn \u00fcber verschiedene Stationen auch nach Afrika f\u00fchrte, lernte er Nahkampf sowie Judo und legte auch seine ersten G\u00fcrtelpr\u00fcfungen ab. Seine Zukunft mit Kampfsport zu gestalten und eine eigene Schule zu er\u00f6ffnen, waren von nun an seine Ziele.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck in Deutschland arbeitete er u.a. als Fris\u00f6r und begann mit dem Aufbau der ersten eigenen Schule. Dar\u00fcber hinaus arbeitete er unerm\u00fcdlich an seinen Techniken und begann eigene Ideen umzusetzen. So entwickelte er ein f\u00fcr jedermann praktizierbares, realistisches und zweckgebundenes Selbstverteidigungssystem, das er&nbsp;<strong>\u201eTerrorkampf\u201c<\/strong>&nbsp;nannte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.kampfkunstschule-wuppertal.de\/atk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/03\/Horst_Weiland__Founder_of_ATK_653_986.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-75\" width=\"265\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kampfkunstschule-wuppertal.de\/atk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/03\/Horst_Weiland__Founder_of_ATK_653_986.jpg 653w, https:\/\/kampfkunstschule-wuppertal.de\/atk\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2019\/03\/Horst_Weiland__Founder_of_ATK_653_986-199x300.jpg 199w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><figcaption>Horst Weiland &#8211; Founder of ATK <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>1963 er\u00f6ffnete er das Studio der Selbstverteidigung Wilhelmshaven (SDS Wilhelmshaven), das er zun\u00e4chst nebenberuflich betrieb. Es standen harte Jahre an; aber durch seine charismatische Art und sein zielstrebiges Wesen schaffte Weiland den Sprung in die Selbstst\u00e4ndigkeit. 1967 er\u00f6ffnete er die zweite Kampfsportschule in Jever. Au\u00dferdem ver\u00f6ffentlicht er sein Buch \u201eVom Sch\u00fcler zum Meister\u201c, das bis heute der Leitfaden f\u00fcr alle in der BAE betriebenen Disziplinen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Jahr sp\u00e4ter lernte er seine zweite Frau Hanna kennen, die ihn auf seinem weiteren Lebensweg begleiten sollte. Aus der Sch\u00fclerin wurde eine Meisterin, die 1970 die Schule in Jever \u00fcbernahm. Horst Weiland war unerm\u00fcdlich unterwegs und sein Einsatz zahlte sich aus. Ebenfalls 1970 wurde in Marburg die&nbsp;<strong>Budo Akademie Europa (BAE)<\/strong>&nbsp;gegr\u00fcndet, deren Chef Horst Weiland war. Die BAE war der erste privatrechtliche Dachverband f\u00fcr Kampfsport und Kampfkunst in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>1976 zog das SDS Wilhelmshaven noch einmal um und ist bis heute im \u201eTextilhof\u201c, ebenfalls in Wilhelmshaven, beheimatet.<\/p>\n\n\n\n<p>1993 \u00fcbergab Horst Weiland die Leitung des SDS-Wilhelmshaven und auch der BAE an seine Frau Hanna Weiland.<\/p>\n\n\n\n<p>Horst Weiland entwickelte neben dem ATK auch das&nbsp;<strong>All Style Do Karate<\/strong>, kurz&nbsp;<strong>ASD Karate<\/strong>, sowie das Hybridsystem&nbsp;<strong>Ajukate<\/strong>, das sich aus Elementen von&nbsp;<strong>Aikido<\/strong>,&nbsp;<strong>Judo\/Jiu Jitsu<\/strong>,&nbsp;<strong>Karate<\/strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>ATK&nbsp;<\/strong>zusammensetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Horst Weiland war mit dem 10. Dan Jiu Jitsu und dem 10. Dan ATK graduiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Er verstarb am 26. April 2007.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-align:right\"><strong>\u201eDer Geist lenkt, der K\u00f6rper vollf\u00fchrt, die Seele vereint beides.\u201c<\/strong><br><strong>Horst Weiland<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Horst Norbert Jozef Weiland wurde als zweites von drei Kindern am 15. M\u00e4rz 1928 in Konitz geboren, wo er auch seine Kindheit verbrachte. Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs wurde er mit sechzehn Jahren in den Kriegsdienst gedr\u00e4ngt und verblieb nach dem Krieg in russischer Kriegsgefangenschaft. 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